Zur Lage der Nation

Der Jiu Jitsu Verein Pressbaum nimmt an einem internationalen online Wettkampf teil. Weltweit haben sich fast 400 Teams registriert.

Wie geht das überhaupt zu Covid-Zeiten. Unsere aller besten Sportler*innen, Mitglieder im Nationalteam, wurden vom Fachverband namentlich dem Ministerium Kunst und Kultur -Sport -Öffentlicher Dienst gemeldet.

In den Covid-Verordnungen wird auf die Definition Spitzensport verwiesen. In der Grundannahme sieht hier jeder den professionellen Prime – Sport. Doch gibt die rechtliche Definition doch etwas mehr Spielraum. Dies ist keine Hintertüre sondern rechtlich gesehen ein offizieller Weg durch Katzenklappe der nach wie vor verschlossenen Vordertüre.

Begründet durch Wettkampfergebnisse der letzten Jahre,  wurde hart um eine Sporterlaubnis für jeden einzelnen verhandelt.  Für eine sehr kleine, bescheidene Gruppe gab es schließlich die Freigabe und Trainingserlaubnis von höchster Stelle. Wir testen ein bis zwei Mal pro Woche in den Teststraßen und die Kids zusätzlich auch noch in der Schule. Im finalen Abschlusstraining wo die Leistungen auch gefilmt wurden, durften wir unseren Bürgermeister und seine Stellvertreterin begrüßen. Sie verabschiedeten, unser Team zum internationalen online Wettkampf. An dieser Stelle möchte ich auch einen Dank an die Stadtgemeinde Pressbaum richten, welche uns die Freigabe der Turnhalle auch ermöglichte. Dies ist keine Selbstverständlichkeit in Zeiten wie diesen.

Allgemein sei festgehalten, dass uns allen der Sport enorm fehlt. Die Situation ist wie Engel und Teufel auf den Schultern sitzend. Warum soll eine Freigabe zum Sport nicht erfolgen, wenn es Teststraßen, Schultests und sogar Tests für zu Hause gibt? Dem Pro stehen aber auch berechtigt Contra - Argumente gegenüber. Von einer allgemeinen Öffnung, noch vor dem Monat Juni, gehe ich nicht aus. Wenn sich die Politik nicht sogar bis in die Sommerferien rettet. Wir fiebern einfach nur einem Ende der Pandemie entgegen, wie vermutlich der Rest der Bevölkerung auch.